Kolumnen
Junge Menschen erleben die Welt als instabil und sind auf der Suche. Das birgt Gefahren, aber auch eine Chance.
Der Gott des Alten Testaments ist heute vielen in seinen Handlungen nicht mehr einsichtig. Bei weitem zu Unrecht.
Überall Führungsquerelen: Berlin spekuliert über den Kanzlertausch, München liest begierig Webers Pfingstbrief gegen Söder. Nur in Rom steht fest, wer der Chef ist.
Kommentare
Die Botschaft des Papstes lautet, dass große Veränderungen nur gemeinsam zu erreichen sind – und Umkehr immer möglich ist.
Was Papst Leo XIV. über die Liturgie sagt, könnte auch von Benedikt XVI. stammen. Und auch eine Botschaft für die deutschen Katholiken lässt sich seiner Katechese entnehmen.
Der Prozess gegen Daniela Klette wäre ein Anlass für die deutsche Linke, endlich ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Doch Selbstgerechtigkeit blockiert diese Chance.
Podcasts
- 15. Es wird ein heißer Herbst: Mit dem Sozialstaat geht es nicht mehr so weiter
- 14. Brosius-Gersdorf, Bischöfe & Bauchgefühl – Wer darf hier eigentlich noch mitreden?
- 13. Lebensschutz verraten: Wie die Union Karlsruhe den Linken überlässt
- 12. Außen blind, innen rot – Wadephul, Israel und der Klingbeil-Kreditcrash
- 11. Greta, Gaza & Bürgergeld – Wer lügt, wer zahlt, wer schweigt?
Kirche
Schluss mit dem Museum im Apostolischen Palast in Castel Gandolfo: Leo XIV. kehrt in die ursprüngliche Sommerresidenz der Päpste zurück.
Eine blühende traditionelle Gemeinschaft verlässt Großbritannien – und hinterlässt Fragen über die Zukunft des katholischen Lebens in England.
Hut ab vor all jenen, die den Zölibat leben oder darum ehrlich ringen – trotz des Gegenwinds aus Kirche und Öffentlichkeit.
Politik
In Straßburg haben zwei orthodoxe Priester aus Istanbul Recht bekommen. Die türkischen Behörden hätten ihre Vereinigungsfreiheit verletzt.
Leider kein Einzelfall: Die koptische Ägypterin Silvana Atef Fanous soll unter Mitwirkung staatlicher Stellen geraubt worden sein. Menschenrechtler treten für die Familie ein.
Premierminister Keir Starmer und die Labour-Partei kämpfen am Abgrund. Auf der anderen Seite lacht Nigel Farage. Nun könnte es durch eine Nachwahl zur Palastrevolte kommen.
Kultur und Feuilleton
Zwischen Leo und Luhmann: Der KI-Vordenker Max Mundhenke begrüßt die neue Enzyklika des Papstes. Und meint, vielleicht könne KI der Synodalität auf die Sprünge helfen.
Wie sich eine „Diktatur des Relativismus“ anfühlen würde, darauf gab das „Glaubenstribunal“ der Wiener Festwochen einen erschreckenden Vorgeschmack.
Das „Glaubenstribunal“ der Wiener Festwochen endet mit einem Bekenntnis zur Blasphemie als Freiheit der Kunst, die Gefühle von Gläubigen zu missachten.
Leben
Als unzureichend empfundene staatliche Rahmenbedingungen, finanzielle Belastungen und Sorgen um die Zukunft der Kinder werden in einer neuen Studie als Motive genannt.
Des Papstes neue Enzyklika sei als sozialethischer Kompass „unabdingbar“. Zudem erkenne Leo die Chancen unternehmerischer Initiative und technologischer Innovation an.
Wenn das Schwanger-werden ausbleibt, ist es ratsam, Symptome nicht zu übergehen, sondern nach den Ursachen zu forschen.












































