Interviews
Die Philosophin Svenja Flaßpöhler über die entscheidenden Faktoren für gelungene Paarbeziehungen – und wie sie sich auf die Politik übertragen lassen.
Mircea Cărtărescu ist Rumäniens bekanntester Gegenwartsautor. Im Gespräch erzählt er von seinem Schaffen und seiner Begegnung mit Papst Leo.
Kardinal Christoph Schönborn über das Ende der europäischen Vorherrschaft, die Krise des Synodalen Wegs und die Frage, was die Kirche wirklich erneuert.
Der Ex-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, über die Rechtsprechung des höchsten deutschen Gerichts, eine misslungene Richterwahl, und ein mögliches AfD-Verbot.
In der Hochphase hatte der links-progressive Konformismus Medien und Kulturbetrieb fest im Griff. Heute sei die Linke dabei, sich neu auszurichten, sagt Zeit-Journalist Ijoma Mangold.
Postliberalismus
Das Berliner „Zentrum Liberale Moderne“ sucht das Gespräch mit dem Postliberalismus. In Berlin diskutierte man mit dem Politikwissenschaftler Adrian Pabst.
Während Postliberale längst den Abgesang auf den Liberalismus angestimmt haben, formuliert Vittorio Hösle einen Gegenentwurf. Nicht auf Überwindung, sondern auf Reform komme es an.
Pater Edmund Waldstein hat seine neo-integralistischen Schriften zurückgezogen. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen zum Umgang mit illiberalen Positionen auf.
Er gilt als wichtiger Vertreter des Neo-Integralismus. Kritiker werfen ihm vor, die Todesstrafe für Häretiker gefordert zu haben. Und trotz Widerruf darf er nicht lehren.
Der Politikwissenschaftler Philipp Manow ist überzeugt, dass Politik zunehmend über das Recht statt durch Mehrheiten bestimmt wird.
Kolumnen
Die Gründe für die eskalierende Gewalt in Frankreich sind unübersichtlich. Zwar sind die Defizite im Bildungssystem eklatant, doch die Randale wird von links ideologisch befeuert.
US-Kriegsminister Pete Hegseth findet Gefallen an einer barbarischen Idee: Erschießungen live im TV.
Über neuen Snobismus, neue alte Fassaden und altes Porzellan. Aus dem Notizbuch von Markus Maria Günther.
Kommentare
Der rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Gordon Schnieder wünscht sich eine lautere Kirche. Deren Stimmen müssen allerdings noch ausgebildet werden.
In Bayern blüht die Weltraumtechnik. Das ist gut für Deutschland und Europa.
Wahnbild oder Strohmann? In Österreich werden konservative Christen neuerdings mit Islamisten gleichgesetzt.
Kirche
Das Dikasterium für die Glaubenslehre legt ein Dokument zur Weitergabe des Glaubens vor. Im Zentrum steht die persönliche Begegnung mit Jesus Christus.
Der Nationaldirektor scheidet nach nur wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen aus. Die Arbeit für die Hilfsprojekte laufe dennoch ungehindert weiter.
Der Papst ist krebsfrei und braucht keine weiteren Therapien. Das bestätigten am Mittwochabend die behandelnden Ärzte. Seiner Südamerikareise steht damit nichts mehr im Weg.
Politik
Es ist das Land mit einem der strengsten Abtreibungsgesetze. Nun stimmte Polens Parlament für die straffreie Abtreibung. Staatspräsident Nawrocki könnte das Gesetz stoppen.
In welcher Welt müssen Deutschland und ganz Europa heute ihre Sicherheit organisieren? Auftakt der Reihe „Zukunft der Sicherheit".
Die SPD ist in der Enteignungsfrage eine Kompromiss eingegangen. Das Antisemitismus-Problem bleibt, in der Linkspartei brodelt es weiter.
Kultur und Feuilleton
Der Partei wird es leicht gemacht, ihren Opfermythos zu kultivieren. Zum Beispiel von der „Bild“-Chefredakteurin Marion Horn.
In Mailand plündern Minderjährige rund um den Dom. Für morgen ist der nächste Auflauf geplant. Der Staat reagiert repressiv. Aber kaum einer fragt nach den Ursachen der Gewalt.
Was verraten Porträts über die Menschen, die sie zeigen? Die Berliner Gemäldegalerie bringt Bilder aus unterschiedlichen Jahrhunderten miteinander ins Gespräch .
Leben
Trotz Relaunch bleibt bei katholisch.de alles beim Alten. Die Deutsche Bischofskonferenz entscheidet sich wieder einmal für die zentralistische Antwort.
Manchmal stecken wir in einer „Zwickmühle“ fest und wissen keinen guten Ausweg. Das sollte nicht verwundern. Dilemmata sind eben auch nicht einfach.
Vom kleinen Torwart aus Polen zum Papst: Johannes Paul II., den wir heute feiern, zeigt, warum Mut nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern ganz auf Gott zu vertrauen.

















































