Papstreise
Papst Leo plädiert für ein „neues Denken“ im Nahen Osten: Gerade die Religionen können zeigen, dass Friede und Versöhnung möglich sind.
Mut machende Worte voller Hoffnung bildeten den kraftvollen Abschluss des Besuchs des Papstes im leidgeprüften Land der Zedern. Geprägt war er von Begeisterung – aber auch von Gedenken.
Die erste Auslandsreise führte Papst Leo zum Jubiläum des Konzils von Nicäa in die Türkei – nicht aus Nostalgie, sondern für die Wiedervereinigung der gespaltenen Christenheit.
Beim Treffen mit den Konfessionen und Religionen erinnert der Papst an die Tradition des Landes, im Glauben an den einen Gott friedlich zusammenzuleben.
Zum Auftakt seines Besuchs im Land der Zedern nennt der Papst vor Vertretern der Politik, der Diplomatie und des zivilen Lebens die drei Merkmale der Friedensbringer.
Kolumnen
Von der Gottesfurcht zur inneren Gewissheit: Was biblische Figuren über die Entwicklung des Glaubens verraten.
Sonntag in Deutschland, und kein Autoschlüssel zur Hand: Eine unerwartete Odyssee führt den YOUCAT-Gründer Bernhard Meuser und seine Frau zu einer praktisch-geistlichen Pointe.
Linker Populismus, nein danke: Sozialpolitik sollte die Voraussetzungen dafür bereitstellen, dass Menschen tätig sein können, statt sie in die Passivität zu drängen.
Kommentare
Der ARD-Nahost-Korrespondentin wird vorgeworfen, zu pro-palästinensisch zu berichten. Ihre Unterstützer sehen darin eine Kampagne. Hört mit der Verdachtskultur auf – nach allen Seiten.
Martin Hähnel sorgte dafür, dass Sebastian Ostritsch seinen abgesagten Vortrag an anderer Stelle halten konnte. Der eigentliche Verlierer ist für ihn die katholische Bildungskultur.
Einheit gibt es für Papst Leo nur mit Blick auf Christus. Der Dialog der Religionen dagegen zielt auf das friedliche Zusammenleben.
Podcasts
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Kirche
In der Adventszeit geht es auch um das Volk Gottes, das sich von seinen Sünden ab- und dem erwarteten Erlöser zuwendet.
Der Papst hebt die von Franziskus eingerichtete „Commissio de donationibus“ auf und stellt die Mittelbeschaffung des Heiligen Stuhls auf eine neue Grundlage.
Die von Papst Franziskus berufenen Experten kommen zu keinen eindeutigen Ergebnissen. Nun muss das Lehramt entscheiden.
Politik
Hauchdünne Mehrheit im Parlament stimmt für Paradigmenwechsel. Die Liberalisierung wird auf der Inselgruppe seit Längerem betrieben.
Die Rechtsaußen-Partei gründet mit der „Generation Deutschland" eine neue Kaderschmiede. Finden sich so Leute, die mehr können, als nur Propaganda-Videos bei Instagram hochzuladen?
Friedrich Merz dringt mit seiner Kommunikation nicht durch. Er erreicht nicht seine Wähler, erhält nur mit Mühe und Not den Status quo. Reicht das noch lange aus?
Kultur und Feuilleton
Die Ausstellung im Museum Barberini beleuchtet das Einhorn als Allegorie und Symbol – von den mittelalterlichen Darstellungen bis zur modernen Kunst.
Der Selbstentfaltungs-Imperativ im Licht christlicher Anthropologie – und Guardinis Warnung vor einer Ethik, die das Innere unkritisch feiert.
Ein neuer Film über Mutter Teresa verzichtet auf die Darstellung der geistlichen Erfahrung bei Mutter Teresa. Es dominieren Punkrock, Abtreibungsdebatte – und viel Zeitgeist.
Leben
Religionsfreiheit ist als Freiheitsrecht ein Begriff der Staatsverfassung. Aber es ist – seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil – auch ein Begriff der Kirchenlehre.
Ob in einem Gästehaus im Norden Israels oder in einem Jugenddorf bei Haifa: Junge Deutsche leisten Freiwilligendienste, die weit mehr sind als soziale Arbeit.
Experten diskutierten bei einer Fachtagung zu Frühförderung und Geschlechtsidentität über Themen wie das richtige Kita-Alter und die hochkomplexe Entwicklung Jugendlicher.

















































