Papstreise
Papst Leo plädiert für ein „neues Denken“ im Nahen Osten: Gerade die Religionen können zeigen, dass Friede und Versöhnung möglich sind.
Mut machende Worte voller Hoffnung bildeten den kraftvollen Abschluss des Besuchs des Papstes im leidgeprüften Land der Zedern. Geprägt war er von Begeisterung – aber auch von Gedenken.
Die erste Auslandsreise führte Papst Leo zum Jubiläum des Konzils von Nicäa in die Türkei – nicht aus Nostalgie, sondern für die Wiedervereinigung der gespaltenen Christenheit.
Beim Treffen mit den Konfessionen und Religionen erinnert der Papst an die Tradition des Landes, im Glauben an den einen Gott friedlich zusammenzuleben.
Zum Auftakt seines Besuchs im Land der Zedern nennt der Papst vor Vertretern der Politik, der Diplomatie und des zivilen Lebens die drei Merkmale der Friedensbringer.
Kolumnen
Trotz Säkularisierung seien die Werte unserer Gesellschaft zutiefst christlich geprägt, heißt es oft. Das ist teilweise richtig - und doch irreführend.
Adventszeit ist Fresszeit, könnte man meinen. Doch hinter dem Verlangen nach Schokonikoläusen und Adventskalender steckt ein Hunger nach mehr.
Leben und Überleben im Staat: In den USA verteidigen auch Katholiken die Todesstrafe. Doch die Hinrichtung hat nicht die Bekehrung im Sinn.
Kommentare
Martin Hähnel sorgte dafür, dass Sebastian Ostritsch seinen abgesagten Vortrag an anderer Stelle halten konnte. Der eigentliche Verlierer ist für ihn die katholische Bildungskultur.
Einheit gibt es für Papst Leo nur mit Blick auf Christus. Der Dialog der Religionen dagegen zielt auf das friedliche Zusammenleben.
Und zwar ein ziemlich (links-)extremes. Mitschuldig ist eine zunehmend enthemmte Sprache, die auch in Politik und Medien gepflegt wird.
Podcasts
- 15. Es wird ein heißer Herbst: Mit dem Sozialstaat geht es nicht mehr so weiter
- 14. Brosius-Gersdorf, Bischöfe & Bauchgefühl – Wer darf hier eigentlich noch mitreden?
- 13. Lebensschutz verraten: Wie die Union Karlsruhe den Linken überlässt
- 12. Außen blind, innen rot – Wadephul, Israel und der Klingbeil-Kreditcrash
- 11. Greta, Gaza & Bürgergeld – Wer lügt, wer zahlt, wer schweigt?
- 12. Der Herr wirkt in meinem Leben jeden Tag - Annabel Baronin von Bechtolsheim
- 11. Gott braucht uns - Pfarrer Rainer Maria Schießler
- 10. Ich finde Antworten für mein Leben in der Bibel - Kira Geiss
- 9. Der Katholizismus ist meine Identität - Tobias Haberl
- 8. Der Glaube gibt unserem Leben Sinn - Prinz Ludwig von Bayern
Kirche
Der emeritierte Bischof von Eichstätt befürchtet eine Abkehr von der biblischen Anthropologie und warnt vor einem pastoralen Ansatz ohne theologisches Fundament.
Wenn Desinteresse nicht zum Leitmotiv beim Thema Synodalität werden soll, ist die Mitarbeit aller gefragt, keine maximale Gremienverehrung. Das Erzbistum Köln macht es vor.
Viele Katholiken in Deutschland würden ihre Art, Kirche zu leben, darin nicht erkennen, so Leo XIV. Weiterer Dialog und Zuhören seien notwendig, um keine Stimme auszuschließen.
Politik
Die Rechtsaußen-Partei gründet mit der „Generation Deutschland" eine neue Kaderschmiede. Finden sich so Leute, die mehr können, als nur Propaganda-Videos bei Instagram hochzuladen?
Friedrich Merz dringt mit seiner Kommunikation nicht durch. Er erreicht nicht seine Wähler, erhält nur mit Mühe und Not den Status quo. Reicht das noch lange aus?
Der Streit um die Rente innerhalb der Union wird die Koalition nicht sprengen. Aber wie lange wird der Burgfrieden halten? Die Junge Union wird weiter Dampf machen.
Kultur und Feuilleton
Sonntag in Deutschland, und kein Autoschlüssel zur Hand: Eine unerwartete Odyssee führt den YOUCAT-Gründer Bernhard Meuser und seine Frau zu einer praktisch-geistlichen Pointe.
An deutschen Unis herrscht zunehmend eine linke Meinungs-Diktatur. Doch auch gesamtgesellschaftlich weht inzwischen ein eisiger Wind – mit gefährlichen Meinungsklima-Effekten.
Der ARD-Nahost-Korrespondentin wird vorgeworfen, zu pro-palästinensisch zu berichten. Ihre Unterstützer sehen darin eine Kampagne. Hört mit der Verdachtskultur auf – nach allen Seiten.
Leben
Ob in einem Gästehaus im Norden Israels oder in einem Jugenddorf bei Haifa: Junge Deutsche leisten Freiwilligendienste, die weit mehr sind als soziale Arbeit.
Im Verborgenen fand die junge Barbara zu Christus. Selbst als ihr Vater sie in einen Turm sperrte, blieb sie Gottes Liebe treu – und musste dafür mit ihrem Leben bezahlen.
AfD im Aufwind: Der politische Wandel gerät für die Unternehmen zum PR-Minenfeld. In dieser toxischen Situation schlägt sich der Bund Katholischer Unternehmer respektabel.


















































