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Von der Bonner zur Berliner Republik

Ein Blick auf die Nuntiatur seit dem Ende des Krieges – 3. Teil der Geschichte der Nuntiatur in Deutschland.
Corrado Bafile
Foto: United Archives Archive Sven Simon | Austausch in der Villa Hammerschmidt: Nuntius Corrado Bafile (l.) trifft im September 1975 mit Bundespräsident Walter Scheel (r.) in Bonn zusammen. Foto: United Archives Archive Sven Simon

Der Tod des Apostolischen Nuntius Cesare Orsenigo (1873–1946) in Eichstätt im Jahre 1946 stand zugleich am Ende des Zweiten Weltkrieges und damit am Ende einer einschneidenden Epoche der deutschen Geschichte. Als Geschäftsträger der Nuntiatur fungierte Monsignore Carlo Colli. Mit seinem Tode am 1. Februar 1947 war die Nuntiatur vakant. Weil es keine Regierung in Deutschland gab, aber der Heilige Stuhl dennoch diplomatische Beziehungen aufrechterhalten wollte, entsandte Papst Pius XII. am 21. Oktober 1946 den US-amerikanischen Bischof Aloysius Muench (1889–1962) zum Apostolischen Visitator und Leiter der Päpstlichen Mission für die Flüchtlinge in Deutschland mit Sitz in Kronberg im Taunus. Muench war auch Militärseelsorger ...

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