Die Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) wird vom 13. bis 17. Mai auf dem Katholikentag in Würzburg vertreten sein, obwohl ihre Veranstaltungsvorschläge vom offiziellen Katholikentagsprogramm abgelehnt wurden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Lebensschutzorganisation hervor. Neben ihrem Präsenzstand wird sie mit dem Verein katholischer Lehrerinnen und der Tagespost kooperieren. „Der Einsatz für den Schutz des menschlichen Lebens gehört in die Mitte der Kirche. Der Katholikentag ist deshalb ein wichtiger Ort, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, unsere Arbeit vorzustellen und deutlich zu machen, an wie vielen Stellen Lebensrecht und Menschenwürde bedroht sind – und wie nötig Kirchenmitglieder sind, die sich dafür engagieren“, heißt es von Cornelia Kaminski.
Am Freitag, den 15. Mai, diskutiert der Palliativmediziner und Diakon Kai Witzel (ALfA), wie frei und unabhängig Entscheidungen am Lebensende tatsächlich sind. „In seinem Vortrag verbindet er wissenschaftlich-medizinische und seelsorgerliche Aspekte und kann dabei auf einen reichen Erfahrungsschatz aus seinem Berufsleben zurückgreifen“, so die ALfA. Ebenso am 15. Mai, ab 16 Uhr, kommt ALfA-Bundesvorsitzende Cornelia Kaminski zum Literarischen Salon dieser Zeitung ins Lügensteinmuseum. In der Veranstaltung „Markt, Machbarkeit, Menschenwürde: Was zählt bei Leihmutterschaft?“ geht es um die ethischen und gesellschaftlichen Konflikte rund um die internationale Leihmutterschaft.
Am Samstag, den 16. Mai, folgt von 19 bis circa 20.30 Uhr das Podiumsgespräch „Gemeinsam auf dem Weg? Die Kirche und die deutsche Lebensrechtsbewegung“. „Bischof Rudolf Voderholzer, Cornelia Kaminski (ALfA), Theresa Fehlner (VkdL) und Stefan Rehder (Tagespost) nehmen unter der Moderation von Ludwig Brühl das nicht immer spannungsfreie Verhältnis zwischen Kirchenvertretern und Lebensrechtlern unter die Lupe.“
Sie finden die ALfA im Themenbereich „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ am Stand LF – A – 26. DT/elih
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