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Glaubenswege unter dem Brennglas

Weniger Katholiken, mehr Protestanten: Die neue Pew-Studie blickt auf Gewinner und Verlierer beim Religionswechsel.
El Salvador, Marienstatue
Foto: Imago | Die religiöse Landschaft wird pluraler, zugleich aber auch instabiler. Traditionelle Bindungen verlieren an Selbstverständlichkeit, während individuelle Sinnsuche an Bedeutung gewinnt.

Zeige mir dein Gebetbuch, und ich sage dir, wer du bist: Die jüngste Studie des US-amerikanischen Pew Research Center zeichnet ein differenziertes, zugleich aber für die katholische Kirche ernüchterndes Bild globaler religiöser Dynamiken. Im Zentrum steht das Phänomen des „religious switching“, also der Wechsel religiöser Zugehörigkeit im Laufe des Lebens. Anders als klassische Statistiken zur Mitgliederentwicklung misst dieser Ansatz nicht nur Geburten- und Sterberaten, sondern individuelle Entscheidungen – und damit auch biografische Brüche im religiösen Selbstverständnis.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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