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Berlin – Vom „Leuchtturm der Freiheit“ zur „roten Festung“

Auch in Berlin wird gewählt, das Ergebnis wird über die Hauptstadt hinaus wirken: Favorit ist die Linkspartei. Für Georg Gafron ein Menetekel. Denn er sieht in ihr die alte SED.
Elif Eralp
Foto: Imago/Funke Foto Services | Elif Eralp, die Berliner Spitzenkandidatin der Linkspartei, spricht zu Wahlkampfhelfern. Dass die Linke es schafft, viele junge Leute zu mobillisieren, ist für Georg Gafron auf ein allgemeines Unwissen über das SED-Regime zurückzuführen.

Auch in Berlin, der Hauptstadt der Deutschen, wird in diesem Jahr ein neues Parlament gewählt, aus dem dann der Senat hervorgeht. Am 20. September haben die Berliner die Auswahl unter sieben um die Gunst der Wähler werbenden Parteien. Schon jetzt steht aus Sicht der Demoskopen fest, dass alle etablierten Parteien mit schweren Verlusten zu rechnen haben. Das betrifft in besonderer Weise die beiden bisherigen Regierungsparteien CDU und SPD. Die Christdemokraten verlieren danach gegenüber der Wahl 2023 circa zehn Prozent der Stimmen, die SPD etwa acht Prozent. Die Grünen kommen mit einem Minus von zwei Prozent noch glimpflich davon. Das heißt, die politische Mitte ist in Berlin der klare Verlierer. Auf der Gewinnerseite stehen die ...

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