Wer gehofft hatte, dass Papst Leo in der schwelenden Auseinandersetzung um die „alte Messe“ nun entschieden eingreifen und nach dem Motu Proprio „Traditionis custodes“ von Papst Franziskus das Steuer wieder herumwerfen wird, um der von Benedikt XVI. mit „Summorum pontificum“ gewährten Freigabe des Römischen Ritus in der außerordentlichen Form wieder Geltung zu verschaffen, muss nach den acht Katechesen des Papstes zur Liturgie und der Konzilskonstitution „Sacrosanctum concilium“ zunächst einmal festhalten: Leo XIV. ist ganz und gar ein Mann der Liturgiereform des Zweiten Vatikanums. Seit der ersten Ansprache über die Liturgiekonstitution des Konzils am 20.
Für den Papst ist die „alte Messe“ kein Thema
Acht Mittwochskatechesen lang wirbt Leo XIV. dafür, im nachkonziliaren Gottesdienst die wahrhaft göttliche Liturgie zu entdecken. Aufschlussreich ist auch, was der Papst nicht sagt.
