Im oberschwäbischen Weingarten hängt der Kirchensegen schief. Der neobarocke Heilig-Blut-Altar von 1931 soll durch einen modernen Steinaltar in „zeitgenössischer Formensprache“ ersetzt werden. Doch viele Menschen kämpfen für seinen Erhalt – seit dem 10. Juli auch mit einer Onlinepetition.Seit gut zwei Jahren engagieren sich viele für den Erhalt eines sakralen Ortes, der über Generationen Menschen spirituelle Heimat bot und diesen bedeutenden Wallfahrtsort prägte. Seit zwei Jahren fühlen sie sich nicht gehört. Inzwischen haben Diözese, Pfarrer und Kirchengemeinderat den Altarabriss beschlossen.
Der Streit um den Altar
Kein Happy-End in der Basilika? Um die zeitgenössische Formensprache ist eine Konflikt entbrannt.
