Pater Gaudron, erkennt die Piusbruderschaft Papst Leo XIV. uneingeschränkt als rechtmäßigen Papst an? PG: Ja. Welche Verpflichtungen erwachsen aus dieser Anerkennung? PG: Wir nehmen alles an, was der Papst sagt und verkündet, wenn es nicht gegen den Glauben und nicht gegen die Tradition geht. Man wirft uns manchmal vor, es genüge nicht, für den Papst zu beten und ihn in der Messe zu nennen; man müsse auch päpstliche Entscheidungen annehmen. Das tun wir. Ein Beispiel ist „Ordinatio sacerdotalis“ von Johannes Paul II. Ich gehe jetzt auf dieses Beispiel zurück, weil Papst Leo noch nicht viel veröffentlicht hat. Eine solche päpstliche Entscheidung nehmen wir selbstverständlich als endgültig an. Drei Viertel der deutschen ...
Die Crux mit der katholischen Tradition
Unerlaubte Bischofsweihen in Écône: Ein Gespräch mit Pater Matthias Gaudron von der Priesterbruderschaft St. Pius X. und Pater Sven Leo Conrad von der Petrusbruderschaft über das, was Traditionalisten trennt und eint.
