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Kyrill: Putin verteidigt Russlands Souveränität

Moskauer Patriarch lobt die Zusammenarbeit von Kirche und Staat in Russland. Die russische Orthodoxie sei eine „große patriotische Kraft“.
Patriarch Kyrill lobt die Zusammenarbeit von Kirche und Staat in Russland
Foto: Igor Palkin/ROK | Im Rahmen einer Liturgie zum 14. Jahrestag seiner Inthronisation als Patriarch sagte Kyrill in Moskau: „Ich danke Gott, dass sich die Beziehungen zwischen Kirche und Staat heute im russischen Staat so entwickeln“.

Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill Gundjajew hat sich neuerlich zu seiner engen Zusammenarbeit mit dem russischen Autokraten Wladimir Putin bekannt. Im Rahmen einer Liturgie zum 14. Jahrestag seiner Inthronisation als Patriarch sagte Kyrill in Moskau: „Ich danke Gott, dass sich die Beziehungen zwischen Kirche und Staat heute im russischen Staat so entwickeln“. Kyrill dankte namentlich Putin dafür, „dass er von staatlicher Seite genau diese Art des Zusammenwirkens von Kirche und Staat unterstützt“.

Kyrill: Putin verteidigt "mutig die wahre Souveränität unseres Landes"

Es herrsche eine „Harmonie der weltlichen und kirchlichen Beziehungen, bei voller Wahrung der Autonomie, der Nichteinmischung und gleichzeitig einem allgemeinen Bewusstsein für die Bedeutung des Zusammenwirkens aller Kräfte“. Kyrill rief – in dessen Abwesenheit – den Segen Gottes auf Wladimir Putin herab, der laut Kyrill „mutig die wahre Souveränität unseres Landes verteidigt“. Zuvor hatte ein Bevollmächtigter des Präsidenten die Glückwünsche Präsident Putins an den Patriarchen verlesen.

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Die russisch-orthodoxe Kirche sei „eine große patriotische Kraft, auf die sich unser Volk auf dem Schlachtfeld immer verlassen hat“, sagte Kyrill im Rahmen eines feierlichen Empfangs am Donnerstag in Moskau. Der Moskauer Patriarch entfaltete darin, wie bereits am Vortag in mehreren Ansprachen, seine Theorie, derzufolge Russen, Ukrainer und Belarussen nur ein einziges Volk bilden: „Durch das Taufbecken sind die meisten wirklich Brüder und Schwestern. Wir haben einen gemeinsamen Glauben, und selbst diejenigen, die vorübergehend aus der Kirche ausgetreten sind, sind unser Volk.“ Kyrill rief in seiner Ansprache zum Gebet für die Behörden und die russische Armee auf.  DT/sba

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