Der größten christlichen Gemeinschaft in der Türkei stattete Papst Leo XIV. am Sonntagmorgen einen Besuch in Istanbul ab: Trotz der Pogrome des 19. Jahrhunderts und des Genozids an den Armeniern im Osmanischen Reich ab 1915 stellen die Gläubigen der Armenisch-Apostolischen Kirche heute mit mindestens 40.000 Gläubigen die größte christliche Konfession in der Türkischen Republik. Feierlich zog Leo XIV. gemeinsam mit dem armenisch-apostolischen Patriarchen von Istanbul, Sahag II. Mashalian, in die Kathedrale im traditionsreichen Istanbuler Stadtteil Kumkapi ein.
Kirchen sind Brüder, nicht Rivalen
Das Jubiläumstreffen von Nicäa sei „ein geistlicher Wendepunkt in der Geschichte des Christentums“, meint der Armenisch-Apostolische Patriarch von Istanbul, Sahag II.
