Monsignore hat um eine Lokalität mit etwas Distanz zu seinem Wirkungsort gebeten. „Auf der anderen Seite…“, meinte er – und damit nicht die andere Seite Italiens, sondern nur des Tibers. Gesagt, getan, direkt gegenüber der Anima-Kirche der Deutschen unweit der Piazza Navona, reserviert uns die Osteria dell’Anima zwei Plätze. Als wir eintreffen, ist das Restaurant leer, in der kühl und nass gewordenen Stadt der Päpste hat sich der Touristenstrom ausgedünnt. Wir bestellen eine bunte Mischung „bruschette“ mit Tomaten, Olivencreme und anderen Geschmäckern, dazu Wasser und den weißen Wein des Hauses.
Alles neu macht der Januar
Wenn der Römer mit einem Kurialen essen geht, dauert es nicht lange und man ventiliert, was hinter den heiligen Mauen vor sich geht.
