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Herz und Gesetz

Wenn es darum geht, das Richtige zu tun, reicht der Kopf nicht aus. Der Philosoph James K. A. Smith wirbt für eine Tugendethik, die auch die religiös-liturgische Dimension des Menschseins berücksichtigt.
Philosoph James K. A. Smith's Tugendethik
Foto: Imago/Granger Historical Picture Archive | Die Tugenden der Demut, des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe als Ritter. Buchmalerei aus dem Hortus Delicarum, spätes 12. Jahrhundert.

Einst hattest du Leidenschaften und nanntest sie böse. Aber jetzt hast du nur noch deine Tugenden: die wuchsen aus deinen Leidenschaften“, heißt es in Friedrich Nietzsches „Also sprach Zarathustra“ mit Blick auf das Christentum. Auch Wilhelm Busch („die fromme Helene“) rückte die Tugendhaften in die Nähe von Lüge und Bigotterie. Dabei ist Tugend kein aufs Bravsein heruntergekommenes Christentum. Sie steht am Anfang der philosophischen Ethik: Sokrates, Platon und Aristoteles sind Tugendethiker.

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