Wer Gott nicht kennt, weiß nichts vom Menschen. Wer aber den Menschen nicht kennt, weiß auch von Gott nichts. Helmut Müller verortet den Menschen geradezu programmatisch „zwischen Himmel und Erde“. Damit meint er nichts Statisches. Im Gegenteil: Die erste Bestimmung, die der Verfasser im Blick auf den Menschen vornimmt, lautet: Der Mensch ist ein Wesen, das unterwegs sei. Doch von wo aus und woraufhin ist der Mensch unterwegs?
Wer hinter dem Horizont wartet
Helmut Müller betrachtet das Menschsein und die Gottesfrage im Spiegel der Philosophiegeschichte.
