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Plus Inhalt Wegen Missbrauchsvorwürfen

Rote Karte für Rupnik

Die Mosaike an der Rosenkranzbasilika in Lourdes werden nicht mehr enthüllt. Warum der Bischof des französischen Marienheiligtums einen anderen Weg geht als seine Mitbrüder in Fátima und Aparecida.
Arbeiter halten eine Abdeckung, die zur Verhüllung des Mosaiks am Eingang der Rosenkranz-Basilika angebracht wird, am 31. März 2025 in Lourdes (Frankreich). Das Mosaik ist ein Kunstwerk von Priester und Künstler Marko Ivan Rupnik, der unter Verdacht steht, sexuellen Missbrauch begangen zu haben.
Foto: Pierre Vincent (SNDL) | Arbeiter halten eine Abdeckung, die zur Verhüllung des Mosaiks am Eingang der Rosenkranz-Basilika angebracht wird, am 31. März 2025 in Lourdes (Frankreich). Das Mosaik ist ein Kunstwerk von Priester und Künstler Marko Ivan Rupnik, der unter Verdacht steht, sexuellen Missbrauch begangen zu haben.

Bischof Jean-Marc Micas von Tarbes-Lourdes tritt die Flucht nach vorn an: Im Vorfeld des Papstbesuch am 26. und 27. September hat der 63-Jährige im Interview mit der französischen Wochenzeitschrift „Paris Match“ begründet, warum er die von dem umstrittenen slowenischen Priester Marko Rupnik gestalteten Mosaike an der Fassade der Rosenkranzbasilika nicht mehr enthüllen wird. Ausschlaggebend war eine Privataudienz bei Leo XIV. im Juni. Bei dieser Gelegenheit habe der Papst berichtet, dass sämtliche Darstellungen von Rupnik-Kunstwerken auf seine persönliche Anweisung hin von den Internetseiten des Heiligen Stuhls und von Vatican News gelöscht worden seien.

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