Bruder Andreas, Sie leben in einem säkularisierten Umfeld, in dem Getaufte in der Minderheit sind. Haben Sie schon einmal einen Menschen persönlich ermutigt, Jesus kennenzulernen? Ich habe in Leipzig einige Jahre im Montessori-Schulzentrum, das in katholischer Trägerschaft ist, ehrenamtlich als Schulseelsorger gearbeitet. Es gab viele Gelegenheiten, Schülerinnen und Schüler wie auch den Eltern von Jesus und dem Evangelium zu erzählen. Auch als Gefängnisseelsorger konnte ich bei Gottesdiensten oder in einem Bibelkreis Menschen, denen das Evangelium völlig unbekannt war, die Person Jesu und seine Botschaft näher bringen. Die kleinen Brüder vom Evangelium leben in sozial schwachen Vierteln am Rand der Gesellschaft. Wie würden Sie Ihren ...
„Uns ist das Evangelium vom Sauerteig wichtig“
Missionieren, aber wie? Bruder Andreas Knapp plädiert für die Vielfalt der Formate und formuliert Prüfsteine.
