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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Geteiltes Deutschland in Schwarz-Weiß

Thomas Mann und seine Tochter Erika reisen in Pawel Pawlikowskis Spielfilm „Vaterland“ 1949 durch das zerstörte Deutschland. Deutsche Schuld und ein Vater-Tochter-Drama.
Thomas und Erika Mann
Foto: Agata Grzybowska | In einem glänzend schwarzen Buick reisen Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter Erika (Sandra Hüller) 1949 durch das geteilte Deutschland: Eine Fahrt als gesamtdeutsches Plädoyer.

Er gehört zu den letzten großen Meistern des Schwarz-Weiß-Films: der 1957 in Warschau geborene Pawel Pawlikowski. International bekannt wurde er durch „Ida“, der 2015 den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film gewann, und durch den für drei Oscars nominierten „Cold War – Der Breitengrad der Liebe“ (2019). Seine Filme zeichnen sich nicht nur durch eine kompakte Dramaturgie aus – „Ida“, „Cold War“ und auch sein aktueller „Vaterland“ dauern weniger als 90 Minuten –, sondern auch durch streng komponierte Bilder, in denen Licht, Schatten und Leerstellen mehr erzählen als Dialoge.

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