Saskia Esken
Saskia Esken (* 28. August 1961) ist eine deutsche Politikerin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Sie ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2025 Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend.
Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Geburtsname | Saskia Christina Esken |
| Geburtsdatum | 28. August 1961 |
| Geburtsort | Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland |
| Partei | Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) |
| Aktuelles Amt/Funktion | Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend im Deutschen Bundestag |
| Mitglied des Deutschen Bundestages | seit 2013 |
| SPD-Bundesvorsitz | 6. Dezember 2019 – 27. Juni 2025 (Doppelspitze zunächst mit Norbert Walter-Borjans, später mit Lars Klingbeil) |
Karriere und Werdegang
Saskia Esken wurde am 28. August 1961 in Stuttgart geboren und wuchs in Renningen auf. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Ausbildung zur staatlich geprüften Informatikerin. In den 1980er und 1990er Jahren war sie beruflich im Bereich der Informationstechnologie tätig. Später arbeitete sie unter anderem als selbständige IT-Beraterin und im schulischen Umfeld.
1990 trat Esken in die SPD ein. Innerhalb der Partei engagierte sie sich zunächst auf kommunaler und regionaler Ebene. Sie war unter anderem Mitglied im Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg. Bei der Bundestagswahl 2013 zog sie über die Landesliste Baden-Württemberg erstmals in den Deutschen Bundestag ein. Sie wurde in den folgenden Wahlperioden jeweils wiedergewählt.
Im Bundestag arbeitete Esken schwerpunktmäßig in den Bereichen Bildung, Digitalisierung und Netzpolitik. Sie war Mitglied im Ausschuss Digitale Agenda sowie im Innenausschuss. In parlamentarischen Debatten befasste sie sich unter anderem mit Datenschutz, digitaler Infrastruktur und Bildungspolitik.
Im Dezember 2019 wurde Esken gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans zur Bundesvorsitzenden der SPD gewählt. Nach dessen Rückzug bildete sie ab Dezember 2021 eine Doppelspitze mit Lars Klingbeil. In dieser Funktion war sie an der strategischen Ausrichtung der Partei sowie an Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene beteiligt. Ihre Amtszeit als Bundesvorsitzende endete im Juni 2025, nachdem sie nicht erneut kandidierte.
In der 21. Wahlperiode des Deutschen Bundestages übernahm Esken den Vorsitz des Ausschusses für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend. In dieser Funktion leitet sie die Ausschusssitzungen und koordiniert die parlamentarische Beratung einschlägiger Gesetzesvorhaben.
Politische Positionen/Themen
Saskia Esken befasst sich in ihrer politischen Arbeit mit Fragen der Bildungs- und Familienpolitik sowie mit Digitalisierungsfragen. Sie setzt sich für staatliche Investitionen in Bildungsinfrastruktur und für Regelungen im Bereich Datenschutz ein. Innerhalb der SPD wird sie dem linken Flügel zugerechnet. In der Digitalpolitik sprach sie sich für stärkere Regulierung großer Technologieunternehmen und für den Schutz persönlicher Daten aus.
Während ihrer Zeit als Parteivorsitzende war sie an programmatischen Beschlüssen zur Sozial-, Klima- und Wirtschaftspolitik beteiligt. Ihre öffentlichen Stellungnahmen betreffen unter anderem Fragen sozialer Gerechtigkeit, staatlicher Daseinsvorsorge und demokratischer Teilhabe.
FAQ
Wann war Saskia Esken SPD-Vorsitzende?
Von 6. Dezember 2019 bis 27. Juni 2025.
Seit wann ist sie Mitglied des Bundestages?
Seit der Bundestagswahl 2013.
Welchen Ausschuss leitet sie aktuell?
Den Ausschuss für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend.
Welchen beruflichen Hintergrund hat sie?
Sie ist ausgebildete Informatikerin und war im IT-Bereich tätig.
Welcher Partei gehört sie an?
Der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Abschließende Hinweise
Diese Biografie gibt den Stand bis Februar 2026 wieder.














