Lugano/Würzburg

Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz erhält Augustin-Bea-Preis

Internationale Stiftung Humanum ehrt an Hochschule Heiligenkreuz lehrende Philosophin und „Tagespost“-Autorin für ihre Verdienste um „Frieden und Fortschritt der menschlichen Gesellschaft und um die Verwirklichung einer größeren sozialen Gerechtigkeit“.
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Foto: Rupprecht@kathbild.at (Franz Josef Rupprecht) | Gerl-Falkovitz, die seit vielen Jahren Autorin der "Tagespost" ist, leitet das "Europäische Institut für Philosophie und Religion" an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz.

Die bekannte Philosophin und Religionswissenschaftlerin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz erhält den renommierten Augustin-Bea-Preis 2021 der Internationalen Stiftung Humanum. Das teilte die Stiftung am Donnerstag in Lugano mit. Die Auszeichnung wird für „hervorragende Verdienste um Frieden und Fortschritt der menschlichen Gesellschaft und um die Verwirklichung einer größeren sozialen Gerechtigkeit“ verliehen.

Herausragende Expertin für das Denken Edith Steins

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Gerl-Falkovitz, die seit vielen Jahren Autorin der „Tagespost“ ist, war von 1993 bis 2011 Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden und leitet seither das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. 1945 in Oberwappenöst in der Oberpfalz geboren, lebt die Philosophin in Erlangen. Sie gilt u.a. als herausragende Expertin für das Denken von Edith Stein, Ida Friederike Görres, John Henry Newman und Romano Guardini.

Der Namensgeber der Auszeichnung, Kardinal Augustin Bea (1881-1968), war Beichtvater von Papst Pius XII. und ab 1960 der erste Präsident des „Sekretariats für die Förderung der Einheit der Christen“ sowie ein bedeutender Konzilsvater. Die Verleihung des Preises findet im Juni in Bamberg statt. Zu den früheren Preisträgern gehörten die Kardinäle Joseph Ratzinger (1989), Joachim Meisner (2016) und Stanislaw Dziwisz (2010) sowie die Theologen Hans Urs von Balthasar, Johannes Messner, Anton Rauscher und Klaus Berger.  DT

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