Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Interview mit Johannes Hartl

Damit das Wichtigste das Wichtigste bleibt

Am Samstag kommen 10.000 Gott suchende Menschen: Gebetshausgründer Johannes Hartl freut sich auf die MEHR-Konferenz. Der „Tagespost“ erzählt er, wieso.
Dr. Johannes Hartl, Gründer Gebetshaus Augsburg
Foto: Imago/Klaus Rainer Krieger | Seit dem Jahr 2008 organisieren Johannes Hartl und sein Team die stetig wachsende MEHR-Konferenz.

Am Samstag startet in Augsburg wieder die MEHR-Konferenz: ein großes, ökumenisches Glaubensfestival, organisiert unter der Leitung von Johannes Hartl vom Gebetshaus Augsburg. Es bringt mehr als 10.000 Christen verschiedener Konfessionen zusammen – und Menschen, die den christlichen Glauben kennenlernen möchten. Auf dem Programm stehen Bischofsmessen, Lobpreisgebete mit Band und Vorträge, zum Beispiel vom US-amerikanischen Bestsellerautor John Eldredge und von der Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye. Hartl blickt dem alle zwei Jahre stattfindenden Festival mit Vorfreude entgegen.

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Herr Hartl, was erwarten Sie von der MEHR-Konferenz?

Wir erwarten besonders freudige Tage. Das Thema ist ja „The Sound of Joy“. Wir leben nicht gerade in Zeiten des überbordenden Optimismus und der überbordenden Lebensfreude. Wir glauben aber, dass Jesus und die Begegnung mit ihm die größte Quelle von Freude ist. Wir erwarten vier Tage, die voll sind mit dieser positiven, lebensbejahenden Stimmung.

Warum lohnt es sich, zu kommen?

Weil die Art und Weise, wie man ins neue Jahr geht, entscheidend ist. Am Anfang des Jahres einen Fokus auf Gott zu setzen, vielleicht auch mit Freunden und mit der Familie, sich auszustrecken nach seiner Gegenwart, kann einen Unterschied für das ganze Jahr 2026 machen. Wir glauben: Das Wichtigste ist, dafür zu sorgen, dass das Wichtigste das Wichtigste bleibt. Gott ist wirklich das Wichtigste im Leben.

Wer wird kommen? Eher jüngere oder ältere Teilnehmer?

Für den kirchlichen Bereich haben wir ein extrem junges Publikum, worüber wir uns freuen: junge Familien, junge Erwachsene, viele Teenager. Natürlich eignet die MEHR sich auch für Ältere.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Auf die berührten und dankbaren Gesichter am letzten Tag. Auf die Zeugnisse, die wir hören, und auf Menschen, die sich dem Glauben annähern, die überhaupt nicht getauft sind, die zum ersten Mal auf so etwas sind, die Tränen in den Augen haben und von Gottes Liebe berührt wurden, die Schritte im Glauben gehen. Das ist es, worauf ich mich am meisten freue. Es geht nicht um Geld, es geht nicht um Show, es geht nicht um Erfolg. Es geht darum, dass Menschen diesem Gott begegnen.

Weitere Informationen und Tickets gibt es unter: https://glaubensfestival.org/tickets-2026/#ticketkaufen

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Elisabeth Hüffer Gebetshaus Augsburg Gott Johannes Hartl MEHR-Konferenz Ökumene

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