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Papst Leo plant Pastoralreisen durch Italien

Von Pavia bis Pompeji: Leo XIV. wird im Frühsommer mehrere Orte in Italien besuchen.
Papst Leo am Aschermittwoch
Foto: IMAGO/Marco Iacobucci (www.imago-images.de) | Pastoral unterwegs: Segnender Papst Leo XIV. am Aschermittwoch.

Die Präfektur der Päpstlichen Hausverwaltung hat mehrere Pastoralbesuche von Papst Leo XIV. in Italien für die kommenden Monate angekündigt. Dies geht aus einer am Donnerstag vom vatikanischen Presseamt veröffentlichten Terminübersicht hervor. Den Auftakt bildet demnach am Freitag, 8. Mai, ein Besuch in Pompeji und Neapel. In Pompeji wird der Papst eine heilige Messe feiern sowie ein Bittgebet an die Gottesmutter sprechen und dort zu Mittag essen. Am Nachmittag ist in Neapel ein Treffen mit Geistlichen und Ordensleuten in der Kathedrale vorgesehen, anschließend eine Begegnung mit Bürgern auf der Piazza Plebiscito.

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Für Samstag, 23. Mai, ist am Vormittag ein Besuch in Acerra geplant, wo Leo XIV. Gläubige aus dem Gebiet der sogenannten „Terre dei Fuochi“ (Feuerland) treffen will. Wie Vatican News berichtet, geht die Ortsbezeichung auf die illegalen Verbrennungen von Giftmüll zurück, die die Mafia dort über Jahrzehnte durchführte. Am Samstag, 20. Juni, folgt ein Nachmittagsbesuch in Pavia.

Am Samstag, 4. Juli, reist der Papst dann nach Lampedusa. Die Mittelmeerinsel ist als Ankunftspunkt für Bootsflüchtlinge bekannt; bereits Leos Amtsvorgänger Franziskus hatte sie besucht. Am Donnerstag, 6. August, wird der Papst in Santa Maria degli Angeli bei Assisi erwartet. Dort ist anlässlich des 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi ein Treffen mit Jugendlichen sowie eine heilige Messe vorgesehen.

Weitere Termine sind am Samstag, 22. August, in Rimini angesetzt. Dort wird Leo XIV. am Nachmittag Teilnehmer des 47. „Meetings für die Freundschaft unter den Völkern“ treffen und eine heilige Messe mit den Gläubigen der Diözese feiern. Die angekündigten Besuche sind Teil der pastoralen Reisetätigkeit des Papstes innerhalb Italiens. Weitere Einzelheiten zu den Programmen vor Ort wurden zunächst nicht bekanntgegeben. (DT/jra)

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