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Ein Habsburger für das Hilfswerk „Kirche in Not“

Auch Philipp Ozores folgt Ferdinand Habsburg als Generalsekretär. Er sagt, die Mission des Hilfswerks sei „wichtiger denn je“.
Ferdinand Habsburg
Foto: Francisco Alday / ACN | Prominente Neubesetzung: Ferdinand Habsburg wird Generalsekretär von Kirche in Not.

Der Österreicher Ferdinand Habsburg ist zum neuen Generalsekretär der päpstlichen Stiftung und des internationalen Hilfswerks Kirche in Not ernannt worden. Wie Kirche in Not am Donnerstag mitteilte, folgt er auf Philipp Ozores, der die Organisation nach zwölf Jahren verlässt. Habsburg ist in Königstein im Taunus bereits seit September 2025 als Direktor für Kommunikation und Fundraising tätig.

Er freue sich auf die neue Aufgabe und danke dem Verwaltungsrat für das Vertrauen, erklärte Habsburg. In einer Zeit wachsender Verfolgung von Christen sei die Unterstützung der leidenden Kirche „wichtiger denn je“. Seine Verbindung zum Hilfswerk reicht bis ins Jahr 1985 zurück, als er im koptisch-katholischen Patriarchat in Kairo tätig war, einem Projektpartner der Organisation.

Die geschäftsführende Präsidentin Regina Lynch betonte, Habsburg bringe neben einer „tiefen Verbundenheit“ mit der Mission vor allem strategische und analytische Stärken sowie umfassende Berufserfahrung mit. Nach Angaben des Hilfswerks studierte Habsburg Germanistik, Internationale Beziehungen und Anthropologie in Berlin. Es folgte eine Karriere in Marketing und Medien mit Stationen unter anderem bei Bertelsmann, Procter & Gamble und Red Bull. 2007 gründete er das Medienunternehmen „Da Vinci Media“, das Bildungs- und Familienprogramme international verbreitet.

Sein Vorgänger Ozores wendet sich neuen Aufgaben zu und übernimmt unter anderem ein Familienweingut in der Pfalz. Lynch dankte ihm für die langjährige Arbeit. In seiner Amtszeit habe sich das Fördervolumen für Projekte der verfolgten und notleidenden Kirche „fast verdoppelt“, erklärte sie.

Das Hilfswerk Kirche in Not unterstützte im Jahr 2024 insgesamt 5573 Projekte in 138 Staaten. Zudem veröffentlicht die Stiftung regelmäßig den Bericht „Religionsfreiheit weltweit“, der die Situation der Religionsfreiheit aller Religionen untersucht. (DT/jra)

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