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Ein Adelssohn wird Eremit

Das reiche italienische Ehepaar Corrado und Eufrosina verarmte von heute auf morgen. Darum wurde Eufroisna Klarissin und Corrado ein Einsiedler, durch den Gott Wunder wirkte.
Der heilige Corrado Confalonieri
Foto: IN | In Sizilien pflegte er Kranke, zuletzt zog er sich in völlige Einsamkeit in eine Grotte zurück, um sich ganz dem Gebet zu widmen.

In dem 2002 in Italien erschienenen Roman „La moglie del santo“ (Die Frau des Heiligen) erzählt der Autor Corrado Occhipinti Confalonieri die Geschichte seines Namensvetters, des heiligen Corrado Confalonieri, und dessen Ehefrau Eufrosina. Die Liebe des Paares, das im Hochmittelalter lebte, nahm infolge eines tragischen Ereignisses mystische Dimensionen an, und beide wandten sich dem religiösen Leben zu: Eufrosina wurde Klarissin und Corrado Einsiedler. Corrado wird seit seinem Tod in der sizilianischen Stadt Noto verehrt. 1515 sprach Papst Leo X. ihn selig. Sein Gedenktag ist der 19. Februar.

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