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Gemeinsam die Zukunft gestalten

Leo XIV. ruft zum gegenseitigen Austausch auf, um auch bei Missverständnissen den Weg zur Versöhnung zu ebnen. Wir veröffentlichen eine Reihe seiner deutlichsten Appelle.
Papst Leo vor den Vertretern von Staat, Gesellschaft und Diplomatie in Beirut
Foto: IMAGO/VATICAN MEDIA (www.imago-images.de) | Papst Leo vor den Vertretern von Staat, Gesellschaft und Diplomatie in Beirut.

Der Friede ist in der Tat viel mehr als ein stets prekäres Gleichgewicht zwischen Menschen, die getrennt unter einem Dach leben. Friede bedeutet, als versöhnte Menschen in Gemeinschaft zusammenleben zu können. Eine Versöhnung, die uns nicht nur zusammenleben lässt, sondern uns auch lehrt, Seite an Seite für eine gemeinsame Zukunft zusammenzuarbeiten. Und dann wird der Friede zu jener Fülle, die uns überrascht, wenn sich unser Horizont über alle Schranken und Grenzen hinaus weitet.

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Manchmal denken wir, dass wir alles klären und lösen müssen, bevor wir irgendetwas unternehmen, doch es ist der gegenseitige Austausch, auch bei Missverständnissen, der den Weg zur Versöhnung ebnet. Die wichtigste Wahrheit von allen ist, dass wir gemeinsam Teil eines Plans sind, den Gott gefasst hat, damit wir zu einer Familie werden.

Papst Leo vor den Vertretern von Staat, Gesellschaft und Diplomatie in Beirut, 30. November 2025

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Redaktion Leo XIV.

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