Das Heilige Jahr ist beendet, aber für den Papst ist das kein Anlass, erst einmal durchzuatmen und eine Verschnaufpause einzulegen. Es hatte schon für Aufmerksamkeit gesorgt, dass Leo XIV. nach der Schließung der Heiligen Pforte im Petersdom keinen einzigen Tag vergehen lassen wollte, um sich mit seinen engsten Mitarbeitern sofort in die Arbeit zu stürzen. Sein Vorgänger Franziskus hatte sich in Sachen Beratung einen Rat von acht oder neun Kardinälen zugelegt, um vor allem die Kurienreform anzugehen. Papst Leo hingegen will alle Purpurträger sehen und sich mit ihnen über Reformen austauschen.
Darum geht es beim Konsistorium in Rom
Mission, Kirchenleitung, Synodalität und Liturgie: Bei seinem ersten außerordentlichen Konsistorium in Rom diskutiert Papst Leo mit seinen Kardinälen Kernfragen der Kirche.
