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Bätzing: Papst ermutigt, Reformkurs fortzusetzen

Bei seinem Antrittsbesuch im Vatikan informiert der neue DBK-Vorsitzende Georg Bätzing Papst Franziskus über Planung und Verlauf des Synodalen Wegs. Der Papst schätze das Vorhaben, so Bätzing.
DBK-Vorsitzender Bätzing im Vatikan
Foto: Annette Reuther (dpa) | „Mir war es ein Anliegen deutlich zu machen, dass die Kirche in Deutschland diesen Weg geht und sich stets an die Universalkirche gebunden weiß“, so der DBK-Vorsitzende Bätzing nach einem Besuch bei Papst Franziskus ...

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Limburger Bischof Georg Bätzing, sieht sich von Papst Franziskus bestärkt, den mit dem Synodalen Weg eingeschlagenen innerkirchlichen Reformkurs fortzusetzen. „Der Papst schätzt dieses Vorhaben, das er eng mit dem von ihm geprägten Begriff der ‚Synodalität‘ verbindet“, erklärte Bätzing nach seinem Antrittsbesuch bei Papst Franziskus am Wochenende im Vatikan.

Bätzing: Stets an Universalkirche gebunden

Wie die DBK mitteilte, habe Bätzing dem Papst im Rahmen der Privataudienz ausführlich über den bisherigen Verlauf des Synodalen Weges und die weiteren Planungen informiert. „Mir war es ein Anliegen deutlich zu machen, dass die Kirche in Deutschland diesen Weg geht und sich stets an die Universalkirche gebunden weiß“, so der DBK-Vorsitzende. Auf dringende Herausforderungen der Kirche, wie etwa die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs Minderjähriger oder den dramatischen Kirchenaustrittszahlen, müsse man Antworten finden.

Papst Franziskus habe auch daran erinnert, beim Synodalen Weg und dem Handeln der Kirche in Deutschland, die Armen und Alten, die Geflüchteten und Hilfsbedürftigen nicht aus dem Blick zu verlieren, so Bätzing weiter. Zudem sei es der Wunsch des Papstes, auch die Auswirkungen und Erfahrungen angesichts der Corona-Pandemie auf dem weiteren Weg mit zu bedenken.

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Beitrag zur Weltbischofssynode leisten

Bätzing betonte abermals, dass Papst Franziskus bereits mit seinem Schreiben an das pilgernde Gottesvolk der Kirche in Deutschland im Juni vergangenen Jahres ermutigende Worte gefunden und Hinweise gegeben habe. „Er wird uns auch weiterhin aufmerksam begleiten.“ Darüber hinaus äußerte Bätzing die Hoffnung, „dass wir mit den Erfahrungen des Synodalen Weges einen Beitrag zur Weltbischofssynode im Oktober 2022 leisten können, die sich mit der Frage der Synodalität auseinandersetzt“.

Bei seinem zweitätigen Besuch traf Bischof Bätzing außerdem mit dem Generalsekretär der Bischofssynode, Kardinal Lorenzo Baldisseri und dessen designiertem Nachfolger, Erzbischof Mario Grech, dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Louis Ladaria SJ, dem Präfekten der Kongregation für die Bischöfe, Kardinal Marc Ouellet, dem Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, und dem Botschafter der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Botschafter Dr. Michael Koch, zusammen.

DT/mlu

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