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Plus Inhalt Interview mit Kölner Offizial

„Die Priesterbruderschaft fällt zurück in das Jahr 1988“

Der Vatikan hat die Piusbrüder nach den unerlaubten Weihen exkommuniziert. Was diese Strafe für die Bruderschaft und ihre Anhänger bedeutet, erklärt der Kölner Offizial Peter Fabritz.
Priesterbruderschaft fällt zurück in das Jahr 1988
Foto: KNA/Bernard Hallet | Mit entschlossenen Minen ins Schisma: Alfonso de Galarreta (Mitte), Bischof der Priesterbruderschaft Sankt Pius X., und die Weihekandidaten ließen sich durch keine Mahnung von der unerlaubten Handlung abhalten.

Herr Offizial, nach der unerlaubten Bischofsweihe in Écône hat Rom Bischöfe und Priester der Piusbruderschaft exkommuniziert. Was bedeutet das konkret? Im einschlägigen Dekret des Glaubensdikasteriums wird die Bischofsweihe von Écône, die am Tag zuvor stattfand, als schismatische Handlung bezeichnet. Bischof Alfonso de Galarreta hat unbeachtet der Mahnungen des Heiligen Vaters und ohne das nach dem Kirchlichen Gesetzbuch (CIC) erforderliche päpstliche Mandat, also gegen den Willen des Papstes, durch die Weihe von vier Priestern zu Bischöfen einen schismatischen Akt gesetzt. Ein solcher Akt liegt dann vor, wenn man die Unterordnung unter den Papst oder die Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Gliedern der Kirche verweigert. Can. 1387 ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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