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Weichenstellung in Rom: Deutsche Bischöfe sprechen mit der Kurie

Bei ihrem vierten Gespräch mit Vertretern der römischen Kurie erörtern deutsche Bischöfe Fragen zu Zusammensetzung, Charakter und Aufgaben des neuen Synodalgremiums.
Gespräche zwischen Rom und DBK
Foto: IMAGO/imageBROKER/Kim Petersen (www.imago-images.de) | Das neuen Synodalgremium in Deutschland heißt nun "Synodalkonferenz".

Zum vierten Mal sind Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) nach Rom gereist, um die beim Ad-limina-Besuch der deutschen Bischöfe im November 2022 vereinbarten Gespräche fortzusetzen. Wie die DBK mitteilt, war das Gespräch am Mittwoch „erneut von einer ehrlichen, offenen und konstruktiven Atmosphäre geprägt“.

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Auf den Tisch kamen „verschiedene Punkte des künftigen Statuts eines synodalen Gremiums der Kirche in Deutschland“, das nun unter dem Namen „Synodalkonferenz“ läuft und weiter Form annimmt. Konkret ging es um den Charakter des Gremiums, seine Zusammensetzung und seine Kompetenzen. Weitere Informationen über den Inhalt der Gespräch sind nicht bekannt.

Zu den Kurialen, die mit der deutschen Delegation sprachen, gehörten die Kardinäle Victor Fernández, Kurt Koch, Pietro Parolin und Arthur Roche sowie Erzbischof Filippo Iannone. Seitens der Deutschen Bischofskonferenz waren die Bischöfe Stephan Ackermann, Georg Bätzing, Bertram Meier und Franz-Josef Overbeck sowie die Generalsekretärin  Beate Gilles und der Pressesprecher Matthias Kopp anwesend. Als Gast hat an dem Gespräch außerdem der PassauerBischof Stefan Oster teilgenommen.  DT/dsc

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