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Plus Inhalt Interview mit Nahost-Experten

„Der Libanon ist klein, schwach und zersplittert“

Die Hisbollah muss entwaffnet und entmachtet werden, meint Nahost-Experte Stefan Maier von der „Initiative Christlicher Orient“ (ICO).
Die Hisbollah gilt als Teherans verlängerter politischer und militärischer Arm im Libanon
Foto: IMAGO/Fadel Itani (www.imago-images.de) | Die Hisbollah, Teherans verlängerter politischer und militärischer Arm im Libanon, ist geschwächt, aber noch längst nicht entwaffnet und entmachtet.

Papst Leo XIV. besucht in wenigen Tagen den Libanon. In welchem Zustand wird er das Land der Zedern vorfinden? Wirtschaftlich ist die Lage nach wie vor desolat. Es herrschen hohe Arbeitslosigkeit, Inflation und Kaufkraftverlust. Aber politisch ist eine gewisse Stabilisierung eingetreten. 2019 war die Bankenkrise auf dem Höhepunkt, wegen der Treibstoffkrise drohten in Krankenhäusern die Einstellung lebenserhaltender Maßnahmen, weil die Notstromsysteme nicht mehr gesichert waren, an den Tankstellen gab es keinen Sprit. Gemessen daran hat sich etwas stabilisiert. Der neue Präsident, der frühere Oberbefehlshaber der Streitkräfte Joseph Aoun, gilt als integer, und seine Wahl gibt Hoffnung. Möglich wurde sie, weil die schiitische ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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