Ein Buch räumt auf. Gründlich. Marlen Hobrack stellt die von mehreren Generationen brav verinnerlichten Glaubenssätze, die Mutterschaft wahlweise als Überforderung, Verlust oder Rückschritt deuten, konsequent auf den Prüfstand. Mit einer gewissen Freude an der Provokation zerlegt die Leipziger Literatur- und Kulturkritikerin, Kolumnistin und Autorin altehrwürdige feministische Theorien und konfrontiert sie mit der auch persönlich erlebten Realität. Das Wagnis geht auf: Am Ende steht eine philosophische, soziale und feministische Neubestimmung des Phänomens der Mutter und des Mutterseins. Sie könnte den Weg in eine bessere Zukunft der Gesellschaft ebnen.
Mütter und Beruf: Fatale Herrschaft der Ökonomie
Die Leipziger Publizistin Marlen Hobrack untersucht, warum viele Mütter unglücklich sind – und erzählt über Mut, Glück und Genuss.
