Das „Foibe-Massaker“ gehört zu den Gräueltaten, die am Ende des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit aus Ressentiment und Hass heraus verübt wurden. In die „Foiben“, tiefe Karsthöhlen im adriatischen Küstengebiet, warfen jugoslawische Partisanen politische Gegner, die der italienischen Bevölkerung von Julisch Venetien, Istrien und Dalmatien angehörten. Unzählige Menschen starben qualvoll in den Höhlen, aus denen es kein Entrinnen gab, oder ihre Leichname wurden nach der Exekution in ihnen „entsorgt“. Zu den „Foibe“-Opfern gehört auch der italienische Priester Francesco Giovanni Bonifacio, der 2008 in Triest seliggesprochen wurde. Sein Gedenktag ist der 11. September.
Dass er seiner Gemeinde treu blieb, wurde ihm zum Verhängnis
Der italienische Priester Francesco Giovanni Bonifacio wurde 2008 in Triest seliggesprochen. Ende des Zweiten Weltkriegs fiel er jugoslawischen Partisanen zum Opfer.
