Dresden, das ist Barock. Als der sächsische Kurfürst Friedrich August II. die katholische Hofkirche planen ließ, erfolgte dies zunächst unter strikter Geheimhaltung, das kann man jedenfalls bei Wikipedia lesen. Der katholische Fürst wollte seine evangelische Bevölkerung nicht durch katholische Repräsentationsarchitektur provozieren. In ebenjenem spätbarocken Schmuckstück – heute als Kathedrale Sanctissimae Trinitatis Sitz der Bischöfe von Dresden-Meißen – liegt nun ein violetter Talar über der Kathedra; Zeichen der Vakanz, denn zum 2. September hat Papst Leo XIV. den Rücktritt von Heinrich Timmerevers als Bischof von Dresden-Meißen angenommen.
Ein Bauherr dankt ab
Der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers nimmt seinen Hut – ein Jahr vor dem üblichen Datum. Warum? Ein Rückblick auf eine nicht ganz konfliktfreie Amtszeit.
