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 Euthymia Üffing: „Engel der Liebe“

Die frühere Bauerntochter diente im Zweiten Weltkrieg als Ordensschwester kranken Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern. Ein spektakuläres Heilungswunder ermöglichte die Seligsprechung.
Das Vinzenz-Hspital in Dinslaken: Vor 90 Jahren begann hier die selige Euthymia Üffing ihre Ausbildung zur Krankenschwester.
Foto: Erwin Pottgiesser via imago-imag (www.imago-images.de) | Das Vinzenz-Hspital in Dinslaken: Vor 90 Jahren begann hier die selige Euthymia Üffing ihre Ausbildung zur Krankenschwester.

Am 10. September 1955 geschah in der Wäscherei des Mutterhauses der Clemensschwestern in Münster ein schwerer Unfall: Eine Schwester geriet mit der Hand zwischen die heißen Walzen einer Bügelmaschine; als sie befreit wurde, war die Hand stark gequetscht und verbrannt. In ihrer Not ging sie in die Kapelle, wo ihre gerade verstorbene Mitschwester Euthymia aufgebahrt lag. An deren offenem Sarg bat sie um ihre Fürsprache, und es geschah ein Wunder, für das die Ärzte, die sie behandelten, keine Erklärung hatten: Die schwerverletzte Hand heilte innerhalb kürzester Zeit. 2001 war dieses Heilungswunder ausschlaggebend für die Seligsprechung von Schwester Euthymia Üffing, die Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom vollzog.

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