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Im Spannungsfeld zwischen Gott und Welt

Petrus will das Leiden Christi nicht wahrhaben und wird von Jesus zurechtgewiesen. Christliche Nachfolge beginnt dort, wo der Mensch dem Willen Gottes folgt.
Sonnenaufgang auf dem Aneto
Foto: imago stock&people (imago stock&people) | „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst. Er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach”, ermahnt Jesus seine Jünger.

Das ist schon ein kräftiger Gegensatz: Im Evangelium des vergangenen Sonntags nennt Jesus Petrus den Felsen, auf den er seine Kirche bauen wird; an diesem Sonntag hingegen sagt er: „Weg mit dir, Satan, … denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.“ Im heutigen Evangelium nimmt Jesus keineswegs seine Verheißung an Petrus zurück, aber er gibt dem ersten Papst gleichsam eine kräftige Ohrfeige.

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