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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Peschitta

Perlen biblischer Überlieferung

Mehr als reine Übersetzung: Wie Pierre Perrier die mündliche Weitergabe der Heiligen Schrift und ihre Verschriftlichung in der aramäischen „Peschitta“ gewichtet.
Pierre Perrier
Foto: Académie des sciences | Bereichernde Beobachtungen: Pierre Perrier.

Gethsemani – wer den Namen dieses Ortes am Ölberg hört, denkt an schweißüberströmtes Beten in der Nacht vor dem Tod Jesu. Im Aramäischen, der Muttersprache Jesu, steckt in dem Wort noch mehr: Gat Semane bedeutet übersetzt „Ölpresse“. An eben jenem Ort, an dem Oliven gepresst wurden, macht Jesus die Erfahrung, „bis zum Blutschweiß“ ausgepresst zu werden. Wer diese Nuancen vernimmt, liest Markus 14 nicht mehr ganz unbefangen. Plötzlich bekommt der vertraute Bibeltext eine tiefere, anschauliche Ebene.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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