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Er bat den Proconsul um einen Hammer

Im Mittelalter Nationalheiliger: Der heilige Symphorianus wurde im römischen Gallien zum Märtyrer, weil er Kybele kein Opfer darbringen wollte.
Sankt Symphorianus
Foto: IMAGO (www.imago-images.de) | Seine Mutter bestärkt den Heiligen Symphorianus vor seiner Hinrichtung, Holzstich.

Durch die Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurden für die Totenmesse fünf Präfationen – feierliche Eröffnungen des Hochgebets – eingeführt. Die erste Präfation enthält den Satz: „Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen.“ Er hat seinen Ursprung in der Lebensbeschreibung des heiligen Symphorianus, die Gregor von Tours im 6. Jahrhundert niederschrieb, und wird auch im Martyrologium Romanum zu Symphorianus’ Gedenktag am 22. August zitiert: „Als er zur Hinrichtung geführt wurde, mahnte ihn seine Mutter von der Stadtmauer aus: ‚Mein Sohn, mein Sohn, Symphorianus, bewahre den lebendigen Gott im Herzen!

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