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Poschardt und Piusbrüder in der FAZ

Tadel für Benedikt XVI. wegen mangelnder Berücksichtigung des jüdisch-christlichen Dialogs und Sympathie für die Piusbruderschaft: Wie passt das zusammen?
Chefredakteur Benjamin Leven, Piusbrüder
Foto: DT / IMAGO / ZUMA Press Wire | Zum Vater nur durch den Sohn - wie ist das zu verstehen? Die Piusbrüder vollziehen jedenfalls das neue Verhältnis zum Judentum seit dem II. Vaticanum nicht mit.

„Wir müssen das Christentum intellektuell militarisieren“ – die Titelzeile des „Tagespost“-Interviews mit Ulf Poschardt (6.8.2026) nimmt Christian Geyer im Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (7.8.2026) aufs Korn. Dabei spielt es keine Rolle, was Poschardt damit genau meint. Der Satz dient nur als Einflugschneise für etwas anderes: eine Kritik am kirchlichen Umgang mit der abtrünnigen Piusbruderschaft. Der assoziative Sprung funktioniert so: Poschardt, heißt es in der FAZ, dürfe sich in der „papsttreuen“ „Tagespost“ kämpferisch-christlich äußern, während den Piusbrüdern, die unter kirchlichem Verdikt stünden, dergleichen nicht zugestanden werde.

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