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Bischof fordert zur Muslimenmission auf

Der Oberhirte von Ventamiglia-San Remo sieht Christen in der Pflicht, Migranten das Evangelium zu verkünden.
Migranten in Palermo
Foto: imago stock&people | Das Wertvollste, das Europa ihnen bieten kann, passt in keinen Rucksack: Die Migranten, die in Palermo ankommen, können den christlichen Glauben kennenlernen.

Was geschieht, wenn die Nachfolger der Apostel an Paulus Maß nehmen? „Seid niemandem etwas schuldig, außer der gegenseitigen Liebe“, heißt es im Römerbrief. Für Bischof Antonio Suetta von Ventimiglia-San Remo schließt diese Liebe auch die Weitergabe des christlichen Glaubens an Menschen ein, die anderen Religionen angehören. Besonders im Blick hat er dabei die Muslime, die in großer Zahl nach Europa einwandern. In seinem aktuellen Hirtenbrief „Es gibt keine größere Liebe“ betont Suetta, dass die Aufnahme von Migranten unvollständig bleibe, wenn ihnen die Botschaft des Evangeliums vorenthalten werde. Wer nur materielle Hilfe leiste, ohne Christus zu verkünden, schließe nach seiner Auffassung das Wesentliche aus.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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