Im traditionsreichen Zisterzienserkloster Heiligenkreuz im Wienerwald steht ein Generationenwechsel an der Spitze unmittelbar bevor: Abt Maximilian Heim kündigte am Donnerstag an, dass er zum Fest Kreuzerhöhung, also am 14. September, nach zwei Amtsperioden sein Amt in jüngere Hände legen möchte. Nach 16 herausfordernden Jahren an der Spitze des Klosters und seiner Priorate sowie nach insgesamt drei Jahrzehnten in Leitungsaufgaben als Abt, Prior, Novizenmeister und Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation wolle er in die Seelsorge zurückkehren und als Theologe wirken.
Wahl neuer Leitung Mitte September
Am 14. September 2026 wird Abt Maximilian Heim sein Amt als Abt zurücklegen. Danach wählen die mehr als 80 Zisterziensermönche mit feierlicher Profess den Nachfolger aus ihren Reihen. Der Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation, Abt Pius Maurer von Stift Lilienfeld, sagte in einer ersten Stellungnahme, Abt Maximilian übergebe „eine lebendige Gemeinschaft, die über die Grenzen Österreichs ausstrahlt“. Die Wahl der neuen Leitung finde Mitte September statt. Nach Rücksprache mit dem vatikanischen Ordensdikasterium werde allerdings kein Abt, sondern ein Administrator für drei Jahre gewählt, da mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten noch nie an einer Abtwahl teilgenommen habe.
Abt Maximilian Heim begründete seinen Rücktritt auch mit gesundheitlichen Erwägungen: „In Anbetracht meiner Herzerkrankung im vergangenen Jahr und nach zwei Amtsperioden, ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, diese Aufgabe in jüngere Hände zu legen.“ Er wolle künftig im Dienst des Stiftes als Seelsorger und Theologe tätig sein. DT/sba
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