Das Dikasterium der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens hat die im Juni vergangenen Jahres angeordnete Visitation im Stift Heiligenkreuz abgeschlossen. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung des Stifts hervor. Zu Visitatoren waren Abtprimas Jeremias Schröder OSB und Sr. Christine Rod MC bestellt worden.
In der Pressemitteilung erklärt das Kloster, dass sich „die Mönche des Stifts Heiligenkreuz mit den Anweisungen des Dikasteriums intensiv beschäftigen und damit an einer Vertiefung des Glaubenslebens und der Zukunftsfähigkeit der Gemeinschaft arbeiten“ werden.
Zu den Anweisungen des Dikasteriums gehören eine „optimierte Kommunikationsfähigkeit der Gemeinschaft nach innen und außen“, die aufgrund der Größe des mehr als 100 Mönche umfassenden Konvents erforderlich sei. Auch zählen „strategische Überlegungen zur Zukunft des Stiftes und Priorisierung der Aufgaben“ sowie eine „Reflexion der theologischen und spirituellen Ausrichtung“ dazu. Weitere Punkte betreffen die Vertiefung der Heranführung junger Menschen an das monastische Leben und das Priestertum sowie die Schärfung von Identität und Selbstbild des Stiftes Heiligenkreuz.
„Ich habe in den Monaten der Visitation Heiligenkreuz als spirituellen Ort kennengelernt und eine große Kooperationsbereitschaft erleben können. Die Anweisungen des Dikasteriums stellen einen wichtigen Handlungsrahmen für die Zukunft des Stiftes dar“, erklärt die Apostolische Visitatorin Christine Rod.
Abt Maximilian Heim spricht in der Mitteilung dem Dikasterium sowie den Visitatoren seinen Dank für die „wertschätzenden Gespräche“ und die „guten Weisungen für die Zukunft“ aus. DT/jna
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