Es ist ein verstörendes Schriftwort: Mehrfach in der Werktagsmesse und einmal auch im Sonntagsgottesdienst – am 10. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr B – begegnet den Gläubigen in der Leseordnung ein Evangelientext, der herausfordert oder Ablehnung hervorruft: Jesu Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist, die nicht vergeben werden kann. Markus, Matthäus und Lukas berichten mit unterschiedlichen Akzenten von einer Dämonenaustreibung, in deren Folge Schriftgelehrte aus Jerusalem (so bei Markus) beziehungsweise Pharisäer (bei Matthäus) oder einfach einige Anwesende (bei Lukas) Jesus vorwerfen, er habe die Macht dazu nicht von Gott, sondern von dessen dunklem Gegenspieler erhalten, der „Satan“ oder ...
Was nicht vergeben werden kann
Wie aktuell ist die Rede von der Sünde gegen den Heiligen Geist?
