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Heiligenkreuz wächst weiter

Florierendes Kloster: An Mariä Himmelfahrt legten drei Patres die feierliche Profess im österreichischen Zisterzienserstift ab. Auch Novizen sind hinzugekommen.
Drei neue junge Patres bei der Ewigen Profess
Foto: Stift Heiligenkreuz | Auch eine Lebensübergabe: Drei neue junge Patres bei der Ewigen Profess am vergangenen Freitag (Mariä Himmelfahrt) in Heiligenkreuz.

Stift Heiligenkreuz hat nun 101 Mönche. Wie das Zisterzienserkloster aus der Nähe von Wien mitteilte, haben drei junge Mönche an Mariä Himmelfahrt die „feierliche Profess“ abgelegt. Damit, so eine diesbezügliche Pressemitteilung des Zisterzienserstifts, stellen sie sich „bis zum Tod in den Dienst von Gott und der Gemeinschaft“. Ein weiterer Kandidat, der 24-jährige Christoph Seemann, werde am 22. August in der Heiligenkreuzer Neugründung Neuzelle in Brandenburg die ewige Profess ablegen.

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Bereits am Vorabend von Mariä Himmelfahrt waren vier Kandidaten – zwei Österreicher, ein Deutscher und ein Amerikaner – eingekleidet worden, erhielten also Ordensgewand und Ordensnamen. Sie sind nun Novizen. Die neuen Patres, die ihre ewigen Gelübde ablegten, „leben, studieren, arbeiten und beten“ bereits seit fünf Jahren im Kloster, so die Mitteilung weiter. Dennoch sind Pater Wilhelm Mauser, Pater Melchisedeck Langhammer und Pater Clemens Maria Spranger alle noch ungewöhnlich jung: Mauser zählt 26 Lenze, Langhammer und Spranger sind beide 24 Jahre alt. Er freue sich, „Glied dieser lebendigen Gemeinschaft“ sein zu dürfen, ließ sich Spranger zitieren. Mauser sagte, er sei „von Herzen dankbar für diese außergewöhnliche Berufung und meine wunderbare Gemeinschaft“.

Das Zisterzienserstift war zuletzt mit eher unerfreulichen Geschehnissen konfrontiert gewesen. So war vor wenigen Tagen der gesundheitlich angeschlagene Abt Maximilian Heim als Oberer der österreichischen Zisterzienser zurückgetreten. Einige Wochen zuvor war bekannt geworden, dass der Vatikan im Herbst eine Apostolische Visitation durchführen will – als Grund war auch der Leitungsstil in der Abtei angegeben worden. Ungeachtet dessen erfreut sich die Gemeinschaft ungebrochenen Zulaufs, wie nicht zuletzt die Neueintritte belegen. (DT/jra)

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