Woelki, Voderholzer, Oster: Die konservative Minderheit unter den Diözesanbischöfen der Deutschen Bischofskonferenz begrüßt die Wahl des neuen Vorsitzenden Heiner Wilmer. So sagte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki gegenüber dem „Domradio“, er freue sich, gratuliere ihm herzlich und wünsche ihm Gottes Segen. „Er hat auch von mir alle Unterstützung, die ich ihm geben kann.“ Es sei gut, dass Wilmer das Evangelium in den Mittelpunkt stelle und aufgreife, „was Papst Franziskus in dem Brief an uns als Kirche in Deutschland geschrieben hat, dass wir eben die Evangelisierung in den Mittelpunkt unserer Bemühungen zu stellen haben.“
Ähnlich äußerte sich der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer. In einer von „charivari“ dokumentierten Mitteilung seiner Pressestelle heißt es, Voderholzer sei „froh über diese Wahl und auch darüber, dass Heiner Wilmer das Amt angenommen hat.“ Der Hildesheimer Bischof gehe „vor allem auf die jungen Menschen zu“, habe „ein gewinnendes, souveränes Auftreten“ und sei „in Rom gut vernetzt.“ All das seien „beste Voraussetzungen dafür, dass verlorenes Vertrauen vor allem in Rom wieder zurückgewonnen werden kann, und dass neue Brücken gebaut werden zwischen manchen Gräben.“
Gegenüber dieser Zeitung sagte der Passauer Bischof Stefan Oster, er sei „sehr dankbar für die Wahl“. „Ich fand auch seinen ersten Auftritt vor der Presse sehr vielversprechend und auch vielsagend … ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich glaube, wir haben den Richtigen gewählt“. Er glaube, „alle“ seien zufrieden. (DT/jra)
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