Dem Erscheinen der Enzyklika „Magnifica Humanitas“ mit ihrem Aufruf zur Entwaffnung der Künstlichen Intelligenz hätte auch der Geruch eines frommen Wunsches anhaften können. Nach dem Motto: Der Papst putzt die hehren Grundsätze der katholischen Soziallehre blank, während die Welt nach ihren Regeln lebt. Schon manches Lehrschreiben der Päpste wurde freundlich aufgenommen, aber weggelobt. Auch diesmal hätte es so kommen können, wenn nicht bei der Vorstellung der ersten Enzyklika Papst Leos der junge KI-Pionier Christopher Ohla ein klares Bekenntnis dafür abgelegt hätte, dass es genau solche Stimmen wie ein Wort der Kirche zu brisanten technologischen Entwicklungen braucht.
Ein Wort zur rechten Zeit
Auch die Entwickler selbst fürchten, dass sich eine Superintelligenz einmal gegen den Menschen richten könnte: Die KI-Enzyklika Papst Leos geht auf reale Sorgen ein.
