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Chartres-Wallfahrt verzeichnet Ansturm

Bereits 14.000 Anmeldungen für die traditionelle Wallfahrt von Paris nach Chartres. Organisatoren sprechen von Aufwärtstrend.
Kathedrale Chartres
Foto: Imago/Dreamstime | Vor der Kathedrale in Chartres in Frankreich wehen Flaggen. Dieses Jahr haben sich innerhalb von wenigen Stunden bereits 14.000 Pilger für die Wallfahrt angemeldet.

Für die traditionelle Wallfahrt von Paris nach Chartres zeichnet sich auch 2026 ein großer Zulauf ab. Wie die Zeitung „Catholic Herald“ berichtet, waren innerhalb von 24 Stunden nach Öffnung der Anmeldung bereits 14.000 Plätze vergeben. 

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Die von der Organisation „Notre-Dame de Chrétienté“ veranstaltete Wallfahrt findet vom 23. bis 25. Mai statt. Nach Angaben der Organisatoren setzt sich damit der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fort. 2023 nahmen rund 16.000 Pilger teil, 2024 etwa 18.000 und 2025 ungefähr 19.000. Die Anmeldung wurde am Palmsonntag um 3 Uhr morgens geöffnet. In diesem Jahr werden rund 20.000 Teilnehmer erwartet.

Nicht die Teilnehmerzahl ist entscheidend

Der Präsident von „Notre-Dame de Chrétienté“, Philippe Darantière, betonte gegenüber dem Portal „Aleteia“, dass nicht die Teilnehmerzahl entscheidend sei. Wesentlich sei vielmehr, dass die Gläubigen zusammenkämen, um der Gnade näherzukommen und zur Verbreitung des Evangeliums beizutragen.

Die Wallfahrt steht 2026 unter einem missionarischen Leitwort. Ziel ist es, die Teilnehmer nicht nur zu einem Bußgang zu führen, sondern sie auch zur Evangelisierung im Alltag zu ermutigen. Das Thema lautet: „You will be my witnesses to the ends of the earth“ (dt.: „Ihr werdet meine Zeugen sein bis an die Enden der Erde“).

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Rund die Hälfte der Teilnehmer ist nach Angaben der Organisatoren jünger als 30 Jahre. Zudem wird 2026 erstmals eine verkürzte „Jerusalem Route“ angeboten. Diese richtet sich insbesondere an Familien, ältere Menschen und Pilger mit gesundheitlichen Einschränkungen und soll die Teilnahme erleichtern, ohne den Charakter der Wallfahrt zu verändern. DT/jna

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