Hunderte kniende Pfadfinder, singende Mengen und schlaflose Nächte: All das war Teil meiner ersten Wallfahrt von Paris nach Chartres zu Pfingsten im vergangenen Jahr. Innerhalb von drei Tagen wanderte ich mit rund 19 .000 Pilgern etwa hundert Kilometer in die gotische Kathedrale Notre-Dame de Chartres. „Sie werden es lieben und gleichzeitig hassen. Aber danach werden Sie sich denken: Das mache ich nächstes Jahr wieder!“, hatte mir ein Pater der Priesterbruderschaft St. Petrus (FSSP) einige Tage vor der Reise gesagt. Genau so habe ich die traditionsverbundene Wallfahrt wahrgenommen. Denn obwohl ich unter schmerzenden Blasen an den Füßen, viel zu wenig Schlaf und teilweise großem Hunger litt, war die Wallfahrt rückblickend ...
100 Kilometer für Gott und Kirche
Heute Morgen ging es los: Wie immer zu Pfingsten pilgern mittlerweile fast 20.000 Menschen von Paris nach Chartres. Unsere Junge Feder weiß, wie es dort zugeht.
