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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Der Papst, der Rom schützte

Leo IV. baute die Leoninische Mauer, die über Jahrhunderte die ewige Stadt sicherte – 4. Teil der Reihe zu den Leo-Päpsten.
Sarazenen landen in Ostian
Foto: Imago/Artokoloro | Die Sarazenen landen in Ostian– so sah ein Zeichner um 1514 die Szenerie.

Am 4. Juli besuchte Papst Leo XIV. Lampedusa und trat damit in die Fußstapfen seines Vorgängers Franziskus, der die südlichste Insel Italiens bereits 2013 besucht hatte. Lampedusa, weit vor Sizilien gelegen, ist so etwas wie ein Synonym für die aus Afrika strömende Migrationsbewegung und insbesondere auch für die gescheiterten Versuche, Europa zu erreichen, bei denen Migranten im Mittelmeer ihr Leben ließen. Besonders viele und in der Weltpresse verbreitete Bilder entstanden, als der Papst ein Mahnmal mit dem Namen „Tor Europas“ durchschritt. Der Papst verband seinen Besuch mit der Aufforderung, die über das Meer kommenden Migranten aufzunehmen, sie aber auch zu schützen und zu integrieren. Wie sich die Zeiten doch ändern!

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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