Es gab immer wieder Päpste, die in einer Position der Schwäche ihr Amt ausübten. Doch mit Gottes Beistand und Geschick konnte daraus Bedeutendes erwachsen, selbst wenn der jeweilige Pontifex die Folgen seines Handelns nicht absehen konnte. Ein solcher Papst war Leo III. Davon zeugt schon die Tatsache, dass er eines der längsten Pontifikate der Kirchengeschichte durchstand. Seine Schwäche verdankte er auch dem noch viel längeren Pontifikat seines Vorgängers Hadrian I. (772–795). Mit Hilfe Karls des Großen konnte Hadrian die Langobarden abschütteln und damit die von Karls Vater Pippin zugesagten Landschenkungen, die sogenannte Pippinische Schenkung, endgültig in Besitz nehmen. Damit stand Hadrian I. an der Wiege des Kirchenstaates. ...
Er krönte Karl den Großen
Dritter Teil der Reihe zu den Leo-Päpsten: Die Amtszeit Leos III. steht für die „Translatio Imperii“– für die Übertragung der römischen Kaiserwürde an die Franken.
