Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung „Verbotene Bücher“

Index der verbotenen Bücher: Als der Vatikan noch Zensor war

Die neue Feuilleton-Serie „Verbotene Bücher“ widmet sich ausgewählten Autoren und Werken, die der Vatikan auf den berühmten Index librorum prohibitorum setzte.
Eine Bitte zur Lektüre verbotener Bücher von 1793, mit Siegel der vatikanischen Behörden.
Foto: Ambrogino Corralloni | Eine Bitte zur Lektüre verbotener Bücher von 1793, mit Siegel der vatikanischen Behörden. Der „Index Librorum Prohibitorum“ war eine Liste von Publikationen, die von der römisch-katholischen Kirche verboten wurden, ...

Von Galileo Galilei über Francis Bacon und Heinrich Heine bis hin zu Voltaire, Immanuel Kant und Friedrich dem Großen – sie alle eint, dass sie und einige ihrer Werke einst auf dem berühmten Index librorum prohibitorum standen. 

Von 1559 bis zu seiner De-facto-Abschaffung 1966 landeten auf diesem Index Autoren und Werke, deren Lektüre aufgrund des vermeintlich häretischen Inhalts in den Augen des Vatikans eine schwere Sünde darstellten.

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Ein Buch des Bösen: Alfred Rosenbergs „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“

Was vielfach nicht bekannt ist: Auch zahlreiche Bücher und Broschüren der Nationalsozialisten landeten auf dem Index der katholischen Kirche. So zum Beispiel Alfred Rosenbergs „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ – eine der Hauptquellen der NS-Rassenideologie. 

„Tagespost“-Autor Urs Buhlmann widmet sich zu Beginn der neuen Reihe „Verbotene Bücher“ diesem verschwörungstheoretischen und den Holocaust in massiver Weise ideologisch den Weg bereitenden Machwerk – und erläutert, welches die Beweggründe des Vatikans gewesen sind, den „Mythus“ zu indizieren. DT/sta

Dieses und weitere spannende Themen erwarten Sie in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

Themen & Autoren
Vorabmeldung Francis Bacon Galileo Galilei Heinrich Heine Immanuel Kant Nationalsozialisten Urs Buhlmann Voltaire

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