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Christliche Literatur als Lebensbewältigung

Christliche Literatur wird auch künftig ihre Wirkung entfalten. Es stimmt hoffnungsvoll, dass einige junge Verlage wieder die großen Klassiker auflegen.
Christliche Schriftsteller
Foto: Klaus Blume (dpa) | Die christliche Literatur begann etwa mit Wolfram von Eschenbach oder Dante, mit Laien, die Schriftsteller waren.

Auch wenn man seit 150 Jahren von Kulturtechniken spricht, ist hat die christliche Kirche schon früh das Lesen und Schreiben gefördert. Unzählige Kinder verdanken ihr Lesen- und Schreiben-Können christlichen Schulen und Amtsträgern, die diesen Dienst als Beginn und Voraussetzung der Evangelisierung auf sich nahmen. Der Reichtum der Klosterbibliotheken, einst waren es die Wissenschafts-Cluster und Vernetzungspunkte par Excellence, zeigen die hohe Wertschätzung des gedruckten Wortes durch die Religion, wozu man auch Judentum und Islam rechnen sollte. Christen haben für Christen geschrieben, ob es liturgische Texte waren, Gebete oder Hymnen.  

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Verständnis des Christentums zur Interpretation nötig

Die christliche Literatur begann etwa mit Wolfram von Eschenbach oder Dante, mit Laien, die Schriftsteller waren. Zu den Charakteristika dieser Literatur gehört, dass sie ohne ein Verständnis des Christentums nicht nicht adäquat interpretiert werden kann. Nichts wird geleugnet, die ganze Tragik und Verheißung des Humanums gehört hier hinein. Auch ein Albert Camus ist zu den christlichen Autoren zu zählen - er findet zwar aus dem Absurden nicht heraus, aber er ist eine Suchender und hat das „Verlangen nach dem Unmöglichen“. Es stimmt Hoffnungsvoll, dass zumeist junge Verlage christliche Klassiker wieder zugänglich machen wie Bergengruen, Chesterton oder Bloy, die ihre Wirkung entfalten.  DT/ari

Lesen Sie weitere Hintergründe über das "Revival" christlicher Klassiker in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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