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Der Regensburger Bischof will die Einheit der Hirten stärken

Voderholzer schlägt neues Verfahren zur Vergabe des Vorsitzes der Deutschen Bischofskonferenz vor.
Bischof Rudolf Voderholzer im Gespräch mit der Tagespost
Foto: Bistum Regensburg

Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer schlägt ein Turnusmodell für die Vergabe des Vorsitzes der Deutschen Bischofskonferenz vor. Im Vorfeld der am Montag in Mainz beginnenden Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe unterstrich Voderholzer, es komme ihm darauf an, dem Flügeldenken den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Sorge um die Politisierung des Amtes des Vorsitzenden

Er sorge sich um die Politisierung des Amtes des Vorsitzenden. „Wir sollten hingegen alles fördern, was uns Bischöfe zu einer größeren Einigkeit führt. Ich würde mich freuen, wenn es uns gelänge, sie mit der anstehenden Entscheidung zu stärken.“

Am Dienstag soll dem bisherigen Programm der Vollversammlung zufolge der Nachfolger von Kardinal Reinhard Marx gewählt werden. Bis zur Wahl des Mainzer Bischofs Karl Lehmann 1987 wechselten sich die Oberhirten von München und Köln als Vorsitzende ab. Zu diesem Modell möchte Voderholzer jedoch nicht unbedingt zurückkehren. 

DT/reg

 

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